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Bildungsföderalismus oder Bildungswahn? Was bringt Bildung auf Landesebene?

Unter Föderalismus versteht man eine Staatsordnung oder ein Organisationsprinzip, bei welchem einzelnen Elementen innerhalb des Systems, des Staats oder der Organisation eine gewisse Autonomität gewährt wird. In aller Regel bezieht sich der Begriff Föderalismus auf föderalistische Staaten, in denen die Verfassung einzelnen Ländern, in Deutschland und Österreich Bundesländer genannt, in bestimmten Bereichen eine gewisse Autonomie und Gestaltungsfreiheit zuspricht. Ca. ein Viertel aller Staaten der Erde sind föderalistisch organisiert. In Europa trifft dies dabei lediglich auf einige wenige Länder zu.

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Kategorien: Schule

IGLU-Test und PISA-Studie

Als 2001 die Ergebnisse der ersten PISA-Studie veröffentlicht wurden, setzte in Deutschland so etwas wie ein Bildungsschock ein. Politik, Medien und Wirtschaft diskutierten eifrig über das unerwartet schlechte Abschneiden Deutschlands bei der internationalen Schulleistungserhebung der OECD. Tatsächlich wurden die Resultate dem Anspruch Deutschlands als Bildungsstandort keineswegs gerecht und zeigten mitunter erhebliche Mängel des deutschen Bildungssystems auf.

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Kategorien: Schule

Bildungsforschung, Bildungspolitik und ihre Umsetzung

Ohne Bildungsforschung würde auch heute noch absolute Autorität als Patentrezept für Lernerfolg besonders bei jungen Menschen gesehen. Diese würde weiterhin mit dem Rohrstock kommuniziert und die Schule wäre mehr ein Ort der Frustration statt Schnittstelle des Wissens zwischen Lehrkraft und Lehrling. Der Wandel der Schule von harter Erziehungsanstalt zum Ort des Lernens war nicht nur ein Ergebnis einer Verschiebung der allgemein akzeptierten Werte, sondern ist vor allem wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bildungsforschung geschuldet.

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Kategorien: Schule

Bildungsforschungsinstitute: Bildung aus dem Reagenzglas

Die Bildungsforschung ist ein interdisziplinärer Forschungszweig, der sich, wie sein Name bereits sagt, mit allen Facetten der Bildung beschäftigt. Die Bildungsforschung setzt sich dabei vor allem aus Pädagogik und Psychologie, also zwei eher subjektiven Wissenschaften, sowie Soziologie und Volkswirtschaftslehre zusammen. Letztere sind insofern objektive Wissenschaften, als sie nicht vom Subjekt, also dem Schüler oder der Schülerin ausgehen, sondern die Ausbildung und Erziehung des Subjekts im Zusammenhang mit der Gesellschaft oder der Volkswirtschaft sehen. Eine konkrete Frage der Bildungsforschung in diesem Bereich könnte daher beispielsweise sein: „Wie muss ein Bildungssystem funktionieren, um den größten volkswirtschaftlichen Nutzen zu erbringen?“

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