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	<description>Bildung ist unsere Zukunft</description>
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		<title>Lernen mit eBooks?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle gro&#223;en Sortimentsbuchhandlungsketten haben sich der modernen Zeit angepasst und bieten in ihren Online Shops eBooks zum Lernen an. Im Internet wird auch immer mehr der eBooks Download angeboten. Lernt man dadurch besser oder effektiver? Haben sie beim Lernen einen Vorteil gegen&#252;ber dem altbew&#228;hrten Buch? Das Lernen als eigenst&#228;ndiger Prozess Ob mittels eines &#8220;klassischen&#8221; Buches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2012/02/ebooks-300x200.jpg" alt="Der Artikel kl&#228;rt ob mab mit ebooks lernen kann" title="E-book reader" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-120" /><strong>Alle gro&#223;en Sortimentsbuchhandlungsketten haben sich der modernen Zeit angepasst und bieten in ihren Online Shops eBooks zum Lernen an. Im Internet wird auch immer mehr der eBooks Download angeboten. Lernt man dadurch besser oder effektiver? Haben sie beim Lernen einen Vorteil gegen&#252;ber dem altbew&#228;hrten Buch?</strong> </p>
<p><span id="more-119"></span></p>
<p></br></p>
<h2>Das Lernen als eigenst&#228;ndiger Prozess</h2>
<p>Ob mittels eines &#8220;klassischen&#8221; Buches oder mit Hilfe eines elektronischen Buches: Den Lernprozess als solches kann kein Medium leichter oder gar schwieriger gestalten. Um das Lernen kommt man einfach nicht herum. Sei es im Studium oder in der Schule, ob mit Hilfe eines H&#246;rbuchs, mit Kartei Karten oder anderen Hilfsmitteln: wenn es darum geht, einen Stoff zu verinnerlichen, ist Flei&#223; und die Arbeit des Gehirns gefragt. Elektronische Medien kann man lediglich leichter handeln, da sie nicht ein solches Gewicht haben wie B&#252;cher der herk&#246;mmlichen Art. Mittlerweile gibt es sogenannte &#8220;eBook Reader&#8221;, die man bequem &#252;berall mit hin nehmen kann. Nicht besonders teuer in der Anschaffung, sind sie handlicher und leichter als ein Buch. Daher sind sie flexibler und unkomplizierter einsetzbar &#8211; das Lernen wird dadurch nat&#252;rlich nicht leichter &#8211; nur der Transport des Lernstoffes! Und noch einen Vorteil haben sie: man kann sie nicht verlieren oder verlegen. Einmal <a href="www.libri.de/shop/action/magazine/6/ebooks_reader.html" target="_blank" class="liinternal">eBooks</a> auf dem Laptop gespeichert, kann man sie nach Belieben immer wieder lesen oder ausdrucken. </p>
<h2>Das etwas &#8220;handlichere&#8221; Lernen</h2>
<p>Das elektronische Buch, daran besteht kein Zweifel, dr&#228;ngt immer mehr auf den Markt. Mit fortschreitender Technisierung und den immer kleiner und kompakter werdenden Medien wie iPods, Blackberry und &#228;hnlichen modernen Kommunikationsm&#246;glichkeiten, hat es mit Sicherheit schon jetzt seinen Platz am Markt gefunden und wird sich in dem kommenden Jahren auch immer weiter ausbreiten. Ob sie das Buch vom Markt verdr&#228;ngen k&#246;nnen, darf bezweifelt werden. Den EBooks Download kann man jederzeit auf seinem Laptop durchf&#252;hren. Zudem ist diese Variante etwas preiswerter als ein Buch. </p>
<p>Leichter im Transport und flexibler im Gebrauch: das sind die wesentlichen Vorteile, wenn man mit Hilfe eines eBooks lernen m&#246;chte. Als kompletten Ersatz k&#246;nnen sie derzeit jedoch noch nicht angesehen werden, allenfalls als Erg&#228;nzung. Bis es beispielsweise einen Strafrechtskommentar in Form eines elektronischen Buches gibt, m&#252;ssen Jura Studenten wohl noch etwas Geduld haben.</p>
<p>Bildquelle: Anton Maltsev &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Bildungskredite &#8211; Alternative zum Baf&#246;g</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[BAföG-Förderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratenkredit]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleichsseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie keinen Anspruch auf BAf&#246;G und auch keine anderen Finanzierungsm&#246;glichkeiten haben, stellen Sie vielleicht die Idee des Studierens insgesamt infrage oder denken bei einem bereits begonnenen Studium an einen Abbruch. Es gibt mit Bildungskrediten mittlerweile aber eine attraktive Alternative, mit welcher Sie sich Ihren Traum eines Hochschulabschlusses erf&#252;llen k&#246;nnen. Staatliche Angebote Es gibt mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildungskredite-300x200.jpg" alt="Bildungskredite" title="Bildungskredite - Alternative zum Baf&#246;g " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-105" /><strong>Wenn Sie keinen Anspruch auf BAf&#246;G und auch keine anderen Finanzierungsm&#246;glichkeiten haben, stellen Sie vielleicht die Idee des Studierens insgesamt infrage oder denken bei einem bereits begonnenen Studium an einen Abbruch. Es gibt mit Bildungskrediten mittlerweile aber eine attraktive Alternative, mit welcher Sie sich Ihren Traum eines Hochschulabschlusses erf&#252;llen k&#246;nnen.</strong><br />
</br><span id="more-94"></span></p>
<h2>Staatliche Angebote</h2>
<p>Es gibt mehrere denkbare Gr&#252;nde, warum Sie ein Studium nicht finanzieren k&#246;nnen. So kann es sein, dass Sie bereits zu alt f&#252;r eine BAf&#246;G-F&#246;rderung sind. Ab der Vollendung des drei&#223;igsten Lebensjahrs k&#246;nnen Sie beispielsweise keinen BAf&#246;G-Antrag mehr stellen. Eine weitere M&#246;glichkeit ist, dass Sie nicht genug BAf&#246;G erhalten oder die F&#246;rderung vor Abschluss des Studiums ausl&#228;uft. Angesichts der Straffung der Studieng&#228;nge durch die Einf&#252;hrung des Bachelors bleibt zudem wenig Zeit, um sich Geld hinzuzuverdienen. Mit einem Bildungskredit k&#246;nnen Sie auf einfache Weise einen Teil oder sogar Ihren ganzen Bedarf decken. Zu nennen sind vor allem zwei staatliche Angebote: der Bildungskredit des Bundes und der Studienkredite der &#246;ffentlich-rechtlichen Kreditanstalt f&#252;r Wiederaufbau. Der erstgenannte Bildungskredit ist f&#252;r &#220;berbr&#252;ckungsphasen gedacht. Bis zu 24 Monate lang k&#246;nnen Sie 300 Euro erhalten. Erst vier Jahre nach Beginn der Kreditauszahlung m&#252;ssen Sie das Geld in Raten von 120 Euro tilgen. Das komplette Studium k&#246;nnen Sie mit dem Angebot der Kreditanstalt f&#252;r Wiederaufbau finanzieren. Dort k&#246;nnen Sie einen Kredit bis zu 14 Semester und bis zu 600 Euro erhalten. Die Tilgung ist flexibel. Beide Bildungskredite zeichnen sich durch niedrige Zinsen aus. Zudem werden sie unabh&#228;ngig von Ihrem Einkommen sowie desjenigen Ihrer Eltern vergeben.</p>
<h2>F&#252;r den einmaligen Finanzierungsbedarf: Ratenkredit online</h2>
<p>Eventuell haben Sie aber auch genug Geld f&#252;r den Lebensunterhalt und bed&#252;rfen nur einer einmaligen Finanzierung. Gr&#252;nde daf&#252;r kann es viele geben. Vielleicht m&#252;ssen Sie ein neues Auto kaufen oder eine Mietkaution aufbringen. Auch Bildungsaufenthalte im Ausland m&#252;ssen von Ihnen finanziert werden, sofern staatliche Programme die Kosten daf&#252;r nicht &#252;bernehmen. Es empfiehlt sich dann, dass Sie sich nach einem <a href="http://www.kreditvergleich.com/ratenkredit/ratenkredit-online" target="_blank" class="liexternal">Ratenkredit online</a> umschauen. Dort finden sich n&#228;mlich viele seri&#246;se Direktbanken, die wesentlich niedrigere Zinss&#228;tze als Filialbanken haben. Auf einem Vergleichsportal finden Sie mit wenigen Eckdaten zum gew&#252;nschten Kredit schnell einen preiswerten Anbieter. Ein Bildungskredit ist eine empfehlenswerte Finanzierung, wenn Sie aus anderen Quellen nicht genug Geld f&#252;r Ihren Lebensunterhalt haben. Bei einmaligen Kosten empfiehlt es sich, einen g&#252;nstigen Ratenkredit online auf einer Vergleichsseite zu suchen. </p>
<p>Foto: Eisenhans &#8211; Fotolia.de</p>
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		<title>Was versteht man unter lernenden Organisationen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fertigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmen befinden sich aufgrund der permanenten Anpassung an die Bed&#252;rfnisse der Kunden in einem st&#228;ndigen Wandel. Aus diesem Grund muss ein Unternehmen t&#228;glich den Markt beobachten um schnell auf neue Informationen mit entsprechender Tragweite reagieren zu k&#246;nnen. Doch wenn die sich ver&#228;nderten Prozesse innerhalb eines Unternehmens nicht von den jeweiligen Organisationen bzw. den Mitarbeitern gelebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/11/lernende-Organisation-300x240.jpg" alt="Der Artikel erl&#228;utert was man unter einer lernenden Organisation versteht" title="lernende Organisation" width="300" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-75" /><strong>Unternehmen befinden sich aufgrund der permanenten Anpassung an die Bed&#252;rfnisse der Kunden in einem st&#228;ndigen Wandel. Aus diesem Grund muss ein Unternehmen t&#228;glich den Markt beobachten um schnell auf neue Informationen mit entsprechender Tragweite reagieren zu k&#246;nnen. Doch wenn die sich ver&#228;nderten Prozesse innerhalb eines Unternehmens nicht von den jeweiligen Organisationen bzw. den Mitarbeitern gelebt wird, kann auf einen Marktwandel nicht reagiert werden. Erg&#228;nzend m&#252;ssen Schulungen und Weiterbildungen durchgef&#252;hrt werden um eine lernende Organisation in einem Unternehmen zu entwickeln.</strong><span id="more-74"></span></p>
<h2>Die lernende Organisation</h2>
<p>Eine <a href="http://www.sedlak-partner.de/lernarchitekturen.html" target="_blank" class="liexternal">lernende Organisation</a> bezeichnet in diesem Zusammenhang die F&#228;higkeit einer Organisation, sich an &#228;u&#223;ere und innere Ver&#228;nderungen anzupassen. Dabei wird eine lernende Organisation in lernf&#228;hig und lernend unterteilt. Die lernf&#228;hige Organisation hat zwar Potential setzt diese aber nicht in eine Weiterentwicklung um. Der Grad, wie hoch Lernf&#228;higkeit eine Organisation ist, h&#228;ngt von der jeweiligen Organisationsintelligenz ab. Hierbei handelt es sich um ein Teilegebiet des theoretischen Modells der lernenden Organisationen. Die lernende Organisation betreibt hingegen eine permanente Weiterentwicklung. Im besten Fall ist die lernende Organisation ein sehr dynamisches Wesen, das eintretende Ereignisse registriert und als Anregung f&#252;r einen neuen Entwicklungsprozess aufnimmt. Praktische Beispiele aus lernenden Organisationen sind unter anderem die Orientierung am Nutzen des Kunden oder Kooperations- und Konfliktl&#246;sungsf&#228;higkeit sowie ein hohes, gegenseitiges Vertrauen. Dar&#252;ber hinaus ist die selbstkritische Betrachtungsweise ein wichtiges Werkzeug zur Verbesserung der Organisation.</p>
<h2>F&#252;nf wichtige Fertigkeiten</h2>
<p>Derzeit wird die Theorie vertreten, dass f&#252;nf Disziplinen f&#252;r diese Art der Organisationen beherrscht werden m&#252;ssen. Dazu geh&#246;rt die individuelle Reife, das mentale Modell, das eine Entwicklung veranschaulichen soll, eine gemeinsame Vision, das Lernen im Team sowie das Systematische Denken. Alle diese Disziplinen m&#252;ssen im Idealfall von allen Mitarbeitern einer Organisation verinnerlicht werden. In diesem Zusammenhang m&#252;ssen die Mitarbeiter miteinander im Team agieren und bei Bedarf neue Mitarbeiter unterst&#252;tzen. Wird diese Theorie in die Praxis umgesetzt, k&#246;nnen die jeweiligen Teilbereiche als Indikatoren f&#252;r die Entwicklung der Organisation genutzt und auftretende Schwachstellen schnell erkannt werden. Eine lernende Organisation ist also ein zentrales Mittel f&#252;r ein Unternehmen, damit ein erfolgreiches Bestehen am Markt gew&#228;hrleistet ist. </p>
<p>IMG: imageteam &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Nachhilfe f&#252;r Sch&#252;ler nimmt zu</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/09/nachhilfe-fuer-schueler-nimmt-zu/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[nachhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Sch&#252;ler in Deutschland erhalten Nachhilfe. So geht aus einer Bertelsmann-Studie des vergangenen Jahres hervor, dass Eltern mittlerweile bis zu 1,5 Milliarden Euro j&#228;hrlich f&#252;r Nachhilfe ausgeben. Was fr&#252;her noch bel&#228;chelt und deutlich als Schw&#228;che angesehen wurde, entwickelt sich derzeit zum Trend im deutschen Bildungssystem. Was die Schule vers&#228;umt, wird nachgeholt. Doch woran liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/09/studium4-300x200.jpg" alt="" title="Nachhilfe" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-82" /><strong>Imme</strong><strong>r mehr Sch&#252;ler in Deutschland erhalten Nachhilfe. So geht aus einer Bertelsmann-Studie des vergangenen Jahres hervor, dass Eltern mittlerweile bis zu 1,5 Milliarden Euro j&#228;hrlich f&#252;r <a href="http://www.betreut.ch/nachhilfe" target="_blank" class="liexternal">Nachhilfe</a> ausgeben. Was fr&#252;her noch bel&#228;chelt und deutlich als Schw&#228;che angesehen wurde, entwickelt sich derzeit zum Trend im deutschen Bildungssystem. Was die Schule vers&#228;umt, wird nachgeholt. Doch woran liegt es wirklich, dass Nachhilfe so rege in Anspruch genommen wird und woran l&#228;sst sich ein guter Nachhilfelehrer erkennen?</strong><span id="more-56"></span></p>
<h2>Wettbewerb um gute Noten</h2>
<p>W&#228;hrend die Sch&#252;ler sich eher damit abfinden, im Mittelfeld der Leistungen zu spielen, sind es h&#228;ufiger die Eltern, die ihren Sch&#252;tzling in der obersten Liga sehen wollen. Schnell ist bei der ersten Vier in Mathe ein Nachhilfelehrer gesucht – oft bereits in der Grundschule. Die Schule am Nachmittag geh&#246;rt f&#252;r viele Kinder fest zum Wochenplan und setzt diese zus&#228;tzlich unter Druck. Durch den verst&#228;rkten Einsatz finanzieller Mittel aufseiten der Eltern in die zus&#228;tzliche Bildung ihrer Schulkinder, wird es Kindern aus &#228;rmeren Familien zunehmend erschwert, dem verzerrten Wettbewerb um gute Noten standzuhalten. Die Ungleichheit an Schulen w&#228;chst.</p>
<p>Politiker streiten sich derzeit, wie sie das Bildungssystem effizienter gestalten k&#246;nnen, und wieder  h&#246;rt und liest man von PISA-Studie und Bildungsreform. Dabei scheint es in anderen L&#228;ndern so einfach zu sein. In D&#228;nemark, den Niederlanden oder Finnland beispielsweise wird Nachhilfe eher selten bis fast gar nicht in Anspruch genommen. Das Bildungssystem und die damit verbundene F&#246;rderung des Einzelnen Sch&#252;lers ist hier gut durchdacht.</p>
<p>Der Einsatz von Nachhilfe ist dann sinnvoll, wenn das Kind deutliche Schw&#228;chen in einem oder in mehreren Bereichen aufweist. Dies kann ein stetiger Abfall der Noten indizieren oder die zunehmend sinkende Lernmotivation des Sch&#252;lers. Mitunter kommen Kinder sogar von selbst auf ihre Eltern zu, wenn sie dem Lerntempo ihrer Mitsch&#252;ler nicht gewachsen sind und sich benachteiligt f&#252;hlen. Ein Nachhilfelehrer geht individuell auf seinen Sch&#252;ler ein und behandelt die Probleme an der Basis. In einem f&#252;r den Sch&#252;ler angemessenen Tempo behandelt er den Unterrichtsstoff und sucht mit dem Kind nach verst&#228;ndlichen L&#246;sungswegen oder effizienten Lernmethoden.</p>
<p>Nachhilfelehrer sollten von Eltern sorgf&#228;ltig ausgew&#228;hlt werden. Es ist ratsam, Referenzen anderer Eltern oder Sch&#252;ler einzuholen und einen <a href="http://www.betreut.ch/nachhilfe" target="_blank" class="liexternal">Nachhilfelehrer</a> auf Empfehlung zu engagieren. Die Kosten bewegen sich – je nach Region – zwischen 10 und 12 Euro pro Stunde. H&#246;here Kosten sind m&#246;glich, besonders, wenn der Lehrer einen weiten Anfahrtsweg hat. Von langfristigen Vertr&#228;gen sollte abgesehen werden. Schlie&#223;lich zeigt sich erst nach einigen Probestunden, ob Lehrer und Nachhilfesch&#252;ler harmonieren und gut zusammenarbeiten k&#246;nnen.</p>
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		<title>PISA-Test – Bedeutung, Ergebnis und politischer Diskurs</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/05/pisa-test-bedeutung-ergebnis-und-politischer-diskurs/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 10:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[PISA]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2001 weckt der Begriff Pisa nicht mehr ausschlie&#223;lich Urlaubsassoziationen, sondern ist scheinbar untrennbar mit dem Verfall Deutschlands als Wissensstandort verkn&#252;pft. Schuld ist wahlweise die OECD, also das durchf&#252;hrende Organ des PISA-Tests, das die von vielen als katastrophal beschriebenen Ergebnisse zutage brachte, oder schlicht die deutsche Bildungspolitik. Tats&#228;chlich aber ist die sogenannte PISA-Studie ein ernst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/05/PISA-300x200.jpg" alt="" title="PISA-Test – Historie, Bedeutung, Ergebnis und politischer Diskurs" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-37" /><strong>Seit 2001 weckt der Begriff Pisa nicht mehr ausschlie&#223;lich Urlaubsassoziationen, sondern ist scheinbar untrennbar mit dem Verfall Deutschlands als Wissensstandort verkn&#252;pft. Schuld ist wahlweise die OECD, also das durchf&#252;hrende Organ des PISA-Tests, das die von vielen als katastrophal beschriebenen Ergebnisse zutage brachte, oder schlicht die deutsche Bildungspolitik. Tats&#228;chlich aber ist die sogenannte PISA-Studie ein ernst zu nehmendes Instrument, um die Qualit&#228;t der Bildung in verschiedenen Staaten zu messen und damit auf Missst&#228;nde in diesem Bereich hinzuweisen. </strong></p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<p>Ins Leben gerufen wurde der PISA-Test durch die OECD, der Organisation f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, einem Staatenverbund mit 34 Mitgliedern, welcher sich haupts&#228;chlich aus Industrienationen und Schwellenl&#228;ndern zusammensetzt. Dementsprechend wird durch die PISA-Studie also vor allem das Bildungsniveau von wirtschaftlich und entwicklungspolitisch gleichwertigen Staaten untersucht, um somit Anreize f&#252;r Verbesserungen zu schaffen. So gesehn ist die OECD eine diplomatische Lobby f&#252;r die Beibehaltung des derzeit vorherrschenden globalen wirtschaftlichen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisses, welches sich den PISA-Test zunutze macht, um eben diesen Status Quo des wirtschaftlichen Gewichts beizubehalten.</p>
<h2>Untersuchung</h2>
<p>Konkret untersucht der PISA-Test die Leistung von Sch&#252;lern eines selben Alters, wahlweise auf nationaler Ebene oder, im Falle von f&#246;deralistischen Staaten, auch auf Ebene der verschiedenen L&#228;nder oder Kantone. Dabei sind die getesteten Sch&#252;ler 15 Jahre alt und werden, statt sich auf einzelne spezifisch definierte Schulf&#228;cher zu beschr&#228;nken, in den drei Hauptdisziplinen Lesekompetenz, mathematische Kompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenz getestet. Das Zugrundelegen des gleichen Alters der Sch&#252;ler statt der gleichen Jahrgangsstufe in der jeweiligen Schullaufbahn der untersuchten L&#228;nder sorgt daf&#252;r, dass einzig und allein die unterschiedlichen Schulsysteme der teilnehmenden L&#228;nder auf ihre Leistungsf&#228;higkeit hin untersucht werden. Weiterhin objektivieren auch die drei Hauptdisziplinen die Studie zus&#228;tzlich. Dies ist wahrlich eine Besonderheit. Denn zum ersten Mal &#252;berhaupt ist es L&#228;ndern durch die PISA-Studie m&#246;glich, ihr Bildungssystem auf internationaler Ebene zu untersuchen und mithilfe der Ergebnisse Instrumente f&#252;r eine optimierte globale Konkurrenzf&#228;higkeit zu entwickeln. Dar&#252;ber hinaus findet der PISA-Test seit nunmehr 2000 regelm&#228;&#223;ig statt, wodurch eventuell getroffene Ma&#223;nahmen zur Verbesserung des Schulsystems kontinuierlich auf ihre Effizienz gepr&#252;ft werden k&#246;nnen.</p>
<h2><Ergebnisse/h2><br />
Das Abschneiden Deutschlands beim ersten PISA-Test 2001 zog lange Zeit gro&#223;e Aufmerksamkeit der deutschen Medien auf sich, waren die Ergebnisse f&#252;r den selbsternannten Wissensstandort Deutschland doch deutlich schlechter ausgefallen, als vorher angenommen. In gewisser Weise r&#252;ttelten die Ergebnisse doch arg am eigenen Selbstverst&#228;ndnis als Bildungsstandort und waren damit der Ansto&#223; umfangreicher Diskussionen und der Beginn neuer Reformpl&#228;ne, die sich, je nach politischem Lager, jedoch unterschiedlich akzentuierten. Als in allen drei Disziplinen am besten abschneidendes europ&#228;isches Land versucht sich besonders die linke Politik am finnischen Schulsystem zu orientieren, welches pikanterweise zu nicht unerheblichen Teilen auf dem System der DDR basiert und einen dementsprechend egalit&#228;ren Ansatz verfolgt und auf der Gemeinschaftsschule basiert. Die konservative und rechte Opposition pl&#228;diert dagegen weiterhin f&#252;r eine strenge Trennung der verschiedenen Schulformen und tritt dagegen eher f&#252;r nuancierte Ver&#228;nderungen des bereits bestehenden deutschen Schulsystems ein, um somit seine fr&#252;here Leistungsf&#228;higkeit wieder herzustellen. Kritiker dieses Ansatzes legen vor allem die Ergebnisse hinsichtlich des Einflusses des sozialen Hintergrunds der Sch&#252;ler zugrunde, welcher laut PISA in Deutschland eine &#252;berdurchschnittlich ausgepr&#228;gte Rolle spielt. Das deutsche getrennte Schulsystem bef&#246;rdere diese Unterschiede nur und sei daher konsequent abzuschaffen.</p>
<p>Fotoquelle: Birgit Reitz-Hofmann &#8211; Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dreigliedriges Schulsystem oder Gemeinschaftsschule? Welches Modell garantiert die beste Ausbildung?</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/05/dreigliedriges-schulsystem-oder-gemeinschaftsschule-welches-modell-garantiert-die-beste-ausbildung/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche dreigliedrige Schulsystem ist nicht zuletzt seit den Ergebnissen der PISA-Studien der vergangenen Jahre umstritten. W&#228;hrend zahlreiche andere erfolgreiche Industriestaaten schon seit Jahren auf eine Gemeinschaftsschule setzen, h&#228;lt sich das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland seit Jahren hartn&#228;ckig und hat dementsprechend viele Bef&#252;rworter. Dennoch ist die Kritik am dreigliedrigen System best&#228;ndig und wei&#223; auch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/05/professorin-300x199.jpg" alt="" title="Dreigliedriges Schulsystem oder Gemeinschaftsschule? Welches Modell geh&#246;rt der Zukunft und welches ist erfolgsversprechender?" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-25" /><strong>Das deutsche dreigliedrige Schulsystem ist nicht zuletzt seit den Ergebnissen der PISA-Studien der vergangenen Jahre umstritten. W&#228;hrend zahlreiche andere erfolgreiche Industriestaaten schon seit Jahren auf eine Gemeinschaftsschule setzen, h&#228;lt sich das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland seit Jahren hartn&#228;ckig und hat dementsprechend viele Bef&#252;rworter. Dennoch ist die Kritik am dreigliedrigen System best&#228;ndig und wei&#223; auch mit guten Argumenten aufzuwarten. </strong></p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>Man kann hierbei den Eindruck bekommen, dass die Bef&#252;rworter der beiden Systeme lediglich einen ideologischen Krieg f&#252;hren, doch wo liegen wirklich die Vor- und Nachteile des dreigliedrigen Systems und ist es auch weiterhin in der Lage, den Bildungsstandort Deutschland auf den vorderen Pl&#228;tzen zu vertreten?</p>
<h2>Drei Schulformen in eine Gemeinschaftsschule</h2>
<p>Beim dreigliedrigen Schulsystem werden die Sch&#252;ler nach der gemeinsamen Grundschulzeit von, in den meisten deutschen Bundesl&#228;ndern, vier Jahren auf drei verschiedene Schulformen verteilt. Diese sind, nicht wie es vielleicht n&#228;her l&#228;ge, nach Disziplinen und inhaltlichen Akzenten gestafelt, sondern gliedern sich in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf. Bereits hier sehen einige Gegner des dreigeteilten Systems eine Diskriminierung leistungsschw&#228;cherer Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen, welche es durch die B&#252;ndelung der drei Schulformen in eine Gemeinschaftsschule abzuschaffen gilt. F&#252;r das dreigliedrige System spricht jedoch, dass nach der relativ kurzen Grundschulzeit von vier Jahren nun einmal nicht alle Sch&#252;ler auf einem gleichen Leistungsniveau sind. Um die jeweiligen St&#228;rken und Schw&#228;chen der Sch&#252;ler gezielt f&#246;rdern zu k&#246;nnen, so die Bef&#252;rworter der Trennung, m&#252;sse es daher eine solche Hierarchie der Schulform geben. Langsamere und leistungsschw&#228;chere Sch&#252;ler k&#246;nnten sonst die F&#246;rderung von Talent behindern und das gesamte Schulsystem begabten Sch&#252;lern nicht mehr gerecht werden. Bezug genommen wird hierbei vor allem auf das Gymnasium als leistungsst&#228;rkste der drei deutschen Schulformen, welches von Anbeginn an, also bereits ab der f&#252;nften Klasse, auf die allgemeine Hochschulreife und somit auf eine Akademiker-Laufbahn vorbereitet. Gleichwohl kann jedoch auch das Gymnasium nach der zehnten Klasse mit dem Abschluss der mittleren Reife verlassen werden, was aufgrund der fehlenden Hochschulreife vor allem zum Zweck einer betrieblichen Ausbildung geschieht. Die Realschule als mittlere Schulform sieht ihre Kernkompetenz genau hierin und endet dementsprechend bereits nach der zehnten Klasse. Generell gibt sich das dreigliedrige Schulsystem jedoch sehr durchl&#228;ssig, sodass der Wechsel von einer Schulform auf die andere theoretisch jederzeit m&#246;glich ist und somit von jedem Sch&#252;ler praktisch auch jeder Abschluss anvisiert werden kann. Allerdings gestaltet sich dies in den meisten F&#228;llen als eher schwierig dar, da die Programme der verschiedenen Schulformen doch recht unterschiedlich sind und ein &#220;bergang von der Realschule auf das Gymnasium zum Beispiel einen enorm hohen Arbeitsaufwand erfordert, welchem die meisten Jugendlichen nicht gewachsen sind. </p>
<p>Genau hier setzt daher auch wieder die Kritik am selektiven System an, welches in den Augen der Gegner schlicht zu undurchl&#228;ssig ist und die Kinder daher bereits im Alter von 10 oder 11 Jahren in ihrer beruflichen Laufbahn vorbestimmt, ohne ihnen ausreichende Aufstiegschancen zu gew&#228;hrleisten. Tats&#228;chlich ist das dreigliedrige Schulsystem durchl&#228;ssig. Dies aber leider nur von oben nach unten, also beispielsweise vom Gymnasium zur Real- oder Hauptschule. Wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, dass ein Hauptschulabschluss heutzutage beruflich praktisch zu nichts mehr f&#252;hrt und schlicht ein Freifahrtschein in die Arbeitslosigkeit darstellt, dann erscheint die Kritik am dreigliedrigen System doch mehr als gerechtfertigt. Ob dagegen eine Gemeinschaftsschule die bessere L&#246;sung ist, bleibt dennoch fraglich.</p>
<p>Fotoquelle: Wellford Tiller &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Gemeinschaftsschulen – Modell der Zukunft oder schulische Leistungshemmer?</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/04/gemeinschaftsschulen-modell-der-zukunft-oder-schulische-leistungshemmer/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 14:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulsysteme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren vor allem die Ergebnisse der ersten PISA-Studie im Jahre 2001, die Reformdiskussionen im Bildungsbereich in Deutschland wieder anheizten. Diese attestierten Deutschland mitunter erhebliche M&#228;ngel in allen drei untersuchten Disziplinen und zeigten &#252;berdies, dass in keinem anderen europ&#228;ischen Land die soziale Herkunft eine derart gro&#223;e Rolle im Bildungserfolg eines Kindes spielt, wie in Deutschland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/04/studium-300x197.jpg" alt="" title="Gemeinschaftsschulen" width="300" height="197" class="alignleft size-medium wp-image-84" /><strong>Es waren vor allem die Ergebnisse der ersten PISA-Studie im Jahre 2001, die Reformdiskussionen im Bildungsbereich in Deutschland wieder anheizten. Diese attestierten Deutschland mitunter erhebliche M&#228;ngel in allen drei untersuchten Disziplinen und zeigten &#252;berdies, dass in keinem anderen europ&#228;ischen Land die soziale Herkunft eine derart gro&#223;e Rolle im Bildungserfolg eines Kindes spielt, wie in Deutschland. Nicht wenige Kritiker des deutschen Schulsystems f&#252;hren dies auf seine selektive Dreigliedrigkeit zur&#252;ck und bef&#252;rworten daher eine Gemeinschaftsschule.</strong></p>
<p><span id="more-28"></span></p>
<p>Tats&#228;chlich ist ein derart selektives Schulsystem wie das deutsche international gesehen ein seltenes Modell. Der Gro&#223;teil der Bildungssysteme erzieht seinen Nachwuchs in Gemeinschaftsschulen unterschiedlicher Art, verzichtet jedoch fast immer auf eine fr&#252;he Trennung der verschiedenen Bildungswege. Die gr&#246;&#223;te Besonderheit des deutschen Systems ist hierbei jedoch vor allem die Fr&#252;hzeitigkeit der Aufteilung der Grundsch&#252;ler auf Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien, welche hierzulange bereits im Alter von 11 Jahren geschieht. Besonders hier sehen Kritiker die Ursache f&#252;r die gro&#223;e Bedeutung der sozialen Herkunft f&#252;r den schulischen und sp&#228;teren beruflichen Erfolg von Kindern. Dies begr&#252;nden sie dabei haupts&#228;chlich damit, dass die fr&#252;he Selektion eine Vermischung der unterschiedlichen sozialen Klassen und damit eine Aufhebung der Klassengrenzen der Gesellschaft verhindere. In gewisser Weise m&#252;sse hier nach ihrer Ansicht die Schule die elterliche Rolle des Vermittlers auch von bestimmten kulturellen F&#228;higkeiten, wie beispielsweise dem Lesen von B&#252;chern, dem Konsum von intelligentem Fernsehprogramm oder auch entsprechenden Filmen &#252;bernehmen, da besonders in eher prek&#228;ren Familien eine solche kulturelle Erziehung zu kurz komme. Denn genau diese Art der F&#246;rderung mache sp&#228;ter den Unterschied zwischen im Schulsystem erfolgreichen und unerfolgreichen Kindern aus und l&#228;sst f&#252;r die Bef&#252;rworter der Gemeinschaftsschule den Schluss zu, dass Kinder m&#246;glichst lange gemeinsam unterrichtet und erzogen werden sollten.</p>
<h2>Das franz&#246;sische Schulsystem im Vergleich</h2>
<p>Generell wird der Begriff Gemeinschaftsschule recht inflation&#228;r gebraucht, kann er doch, je nach politischem Konzept, verschiedene Arten gemeinsamen Lernens beschreiben. In vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern ist die Gemeinschaftsschule dabei genau das, was der Name beschreibt. N&#228;mlich eine Schule, auf der Sch&#252;ler mehrere Bildungswege bestreiten und dementsprechend unterschiedliche Abschl&#252;sse erreichen k&#246;nnen. In abgeschw&#228;chter Weise existiert eine solche Schulform in Form der Gesamtschule bereits in vielen deutschen Bundesl&#228;ndern, jedoch geschieht die Selektionen hierf&#252;r weiterhin nach lediglich vier Jahren Grundschule. Ein Beispiel f&#252;r eine wirkliche Gemeinschaftsschule in Europa bietet das franz&#246;sische Schulsystem, welches nach f&#252;nf Jahren Grundschule im Alter von 10 Jahren den &#220;bergang auf das sogenannte Collège vorsieht, welches alle franz&#246;sischen Sch&#252;ler durchlaufen m&#252;ssen. Erst im Alter von 14 Jahren stehen die Sch&#252;ler vor der Entscheidung, sich f&#252;r die Vorbereitung der verschiedenen durch das franz&#246;sische Schulsystem angebotenen Abschl&#252;sse zu entscheiden. Je nach Begabung und Interesse stehen hier neben dem allgemeinbildenden Abitur ebenfalls eher technische, literarische oder kommerzielle Abschl&#252;sse, die jedoch allesamt f&#252;r die Einschreibung an einer Hochschule qualifizieren, zur Auswahl. </p>
<p>In Deutschland gibt es bisher nur vereinzelte Bestrebungen, eine wirkliche Gemeinschaftsschule einzuf&#252;hren, auf welcher die Sch&#252;ler bis zur zehnten Klasse, also dem Jahr vor Beginn des dreij&#228;hrigen Abiturs, gemeinsam unterrichtet werden. Die meisten Reformen zielen darauf ab, vor allem die gemeinsame Grundschulzeit zu verl&#228;ngern, um schw&#228;cheren Kindern mehr Zeit zu geben, zu den Kindern des Bildungsmilieus aufzuschlie&#223;en und somit ebenfalls eine Gymnasialempfehlung zu erlangen. </p>
<p>Fotoquelle: picsfive &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Bildungsf&#246;deralismus oder Bildungswahn? Was bringt Bildung auf Landesebene?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 08:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsföderalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter F&#246;deralismus versteht man eine Staatsordnung oder ein Organisationsprinzip, bei welchem einzelnen Elementen innerhalb des Systems, des Staats oder der Organisation eine gewisse Autonomit&#228;t gew&#228;hrt wird. In aller Regel bezieht sich der Begriff F&#246;deralismus auf f&#246;deralistische Staaten, in denen die Verfassung einzelnen L&#228;ndern, in Deutschland und &#214;sterreich Bundesl&#228;nder genannt, in bestimmten Bereichen eine gewisse Autonomie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-10 alignleft" title="Bildungsf&#246;deralismus oder Bildungswahn? Ihre Erfolge in Deutschland" src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/05/humbold-uni.jpg" alt="" width="320" height="240" /><strong>Unter F&#246;deralismus versteht man eine Staatsordnung oder ein Organisationsprinzip, bei welchem einzelnen Elementen innerhalb des Systems, des Staats oder der Organisation eine gewisse Autonomit&#228;t gew&#228;hrt wird. In aller Regel bezieht sich der Begriff F&#246;deralismus auf f&#246;deralistische Staaten, in denen die Verfassung einzelnen L&#228;ndern, in Deutschland und &#214;sterreich Bundesl&#228;nder genannt, in bestimmten Bereichen eine gewisse Autonomie und Gestaltungsfreiheit zuspricht. Ca. ein Viertel aller Staaten der Erde sind f&#246;deralistisch organisiert. In Europa trifft dies dabei lediglich auf einige wenige L&#228;nder zu.</strong></p>
<p><span id="more-9"></span></p>
<p>Der Bildungsf&#246;deralismus beschreibt dementsprechend die Autonomie der einzelnen L&#228;nder in Bildungsfragen gegen&#252;ber dem Bund, also des generell &#252;bergeordneten Organisationselements. In Deutschland ist Bildung daher L&#228;ndersache. Daher gibt es hierzulande ganze 16 verschiedene Bildungssysteme. Oberfl&#228;chlich gesehen unterscheiden diese sich zwar nicht sonderlich, jedoch machen bei der Bildung bereits kleine Details gro&#223;e Unterschiede aus. Anders ist beispielsweise das teilweise enorm unterschiedliche Abschneiden der einzelnen L&#228;nder bei den seit 2001 durchgef&#252;hrten PISA-Studien nicht zu erkl&#228;ren. Denn tats&#228;chlich gibt es in Deutschland ein doch recht eindeutiges Nord-S&#252;d-Gef&#228;lle was die Qualit&#228;t der Bildung anbelangt.</p>
<h2>Bildungschaos?</h2>
<p>Besonders seit dem schlechten Gesamtabschneiden Deutschlands bei den PISA-Tests r&#252;ckt der Bildungsf&#246;deralismus immer weiter in den Vordergrund. Der durch die schlechten Ergebnisse ausgel&#246;ste Reformwille in Bildungssachen spielt hierbei eine gro&#223;e Rolle. So steht in manchen L&#228;ndern, wie Berlin oder Nordrhein-Westfalen, gar das dreigliedrige Schulsystem bestehend aus Haupt- und Realschule sowie Gymnasium auf der Kippe und soll nach dem Willen starker politischer Parteien komplett durch die Einf&#252;hrung einer Gemeinschaftsschule ersetzt werden. Dahingegen erscheinen Reformen in dieser Richtung in Bayern zum Beispiel derzeit fast undenkbar, schneidet der Freistaat bei Erhebungen der Qualit&#228;t der Bildung doch stets vergleichsweise gut ab. Besonders also durch die teils erheblichen Unterschiede der einzelnen Bundesl&#228;nder in Sachen Bildung und den dadurch in Gang gekommen Reformeifer droht der Bildungsf&#246;deralismus f&#252;r ein absolutes Bildungschaos zu sorgen. Das jeweils vorherrschende Bildungssystem eines Bundeslandes droht zu einem weiteren Standortfaktor f&#252;r den Zuzug vor allem von jungen Familien zu werden und mittel- bis langfristig auch wirtschaftliche Auswirkungen zu haben, welche die Wettbewerbsgleichheit der einzelnen Bundesl&#228;nder weiter verschlechtert.</p>
<p>Wie jede komplizierte Organisationsstruktur verzehrt auch der Bildungsf&#246;deralismus Unmengen an Geldern. In jedem Bundesland wird ein Bildungsministerium unterhalten, welches seinerseits tausende Mitarbeiter besch&#228;ftigt und damit einen enorm hohen Kostenfaktor f&#252;r den Steuerzahler darstellt. Nicht zuletzt deswegen iwird der Bildungsf&#246;deralismus h&#228;ufig kritisiert.</p>
<h2>Bildungssysteme</h2>
<p>Bef&#252;rwortet wird der Bildungsf&#246;deralismus vor allem von denjenigen, die in ihrer Argumentation einer marktwirtschaftlichen Logik folgen. Ihrer Meinung nach tr&#228;gt gerade der Bildungsf&#246;deralismus zur hohen Qualit&#228;t des Bildungsstandorts bei, da die einzelnen Bundesl&#228;nder in Bildungsfragen in einem Wettbewerb miteinander stehen. Nach marktwirtschaftlichem Duktus m&#252;sse sich daher das bundesweit beste Bildungssystem durchsetzen. Dass die einzelnen L&#228;nder sowohl von ihrer wirtschaftlichen als auch sozialen Struktur jedoch stark unterschiedlich sind, wird hierbei schnell vergessen.</p>
<p>Letztlich stehen dem Bildungsf&#246;deralismus eine Menge Staaten gegen&#252;ber, die ihre Bildung zentral organisieren und dabei aber ebenso erfolgreich oder gar erfolgreicher sind als die Bundesrepublik. Die Frage stellt sich also, ob nicht allein schon das Argument der h&#246;heren Kosten des Bildungsf&#246;deralismus ein guter Grund f&#252;r die Abschaffung der dezentral organisierten Bildung ist, wenn zentral organisierte L&#228;nder mit deutlich weniger Kosten und Aufwand mindestens das gleiche Ergebnis erzielen k&#246;nnen.</p>
<p>Fotoquelle: Thomas Becker &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>IGLU-Test und PISA-Studie</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/04/iglu-test-und-pisa-studie/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 10:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[IGLU-Test]]></category>
		<category><![CDATA[PISA]]></category>

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		<description><![CDATA[Als 2001 die Ergebnisse der ersten PISA-Studie ver&#246;ffentlicht wurden, setzte in Deutschland so etwas wie ein Bildungsschock ein. Politik, Medien und Wirtschaft diskutierten eifrig &#252;ber das unerwartet schlechte Abschneiden Deutschlands bei der internationalen Schulleistungserhebung der OECD. Tats&#228;chlich wurden die Resultate dem Anspruch Deutschlands als Bildungsstandort keineswegs gerecht und zeigten mitunter erhebliche M&#228;ngel des deutschen Bildungssystems [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/05/Kinder-Lesen-Schule-300x200.jpg" alt="" title="IGLU-Test und PISA-Studie - Inhalte und ihr Erfolge" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-33" /><strong>Als 2001 die Ergebnisse der ersten PISA-Studie ver&#246;ffentlicht wurden, setzte in Deutschland so etwas wie ein Bildungsschock ein. Politik, Medien und Wirtschaft diskutierten eifrig &#252;ber das unerwartet schlechte Abschneiden Deutschlands bei der internationalen Schulleistungserhebung der OECD. Tats&#228;chlich wurden die Resultate dem Anspruch Deutschlands als Bildungsstandort keineswegs gerecht und zeigten mitunter erhebliche M&#228;ngel des deutschen Bildungssystems auf.</strong></p>
<p><span id="more-32"></span></p>
<h2>Die Pisa Studie</h2>
<p>So offenbarte die Studie, dass Deutschland das europ&#228;ische Land ist, in dem der schulische und berufliche Erfolg am meisten von der sozio-&#246;konomischen Stellung der Eltern abh&#228;ngt – eine Katastrophe f&#252;r ein Land ohne nat&#252;rliche Ressourcen, welches es sich in Zukunft einfach nicht erlauben kann, auch nur einen jungen Menschen unvorbereitet in die immer wissens-lastigere Wirtschaft zu entlassen. Die Jahre vergingen, es wurde diskutiert und in Ans&#228;tzen reformiert und man wartete gespannt auf die neuesten Ergebnisse. Zur gro&#223;en &#220;berraschung schnitt Deutschland bereits einige Jahre sp&#228;ter schon wieder ganz passabel in der PISA-Studie ab. Wirklich gut aber, waren die Sch&#252;ler 2007 dann pl&#246;tzlich im Lesen und Schreiben, wie die speziell hierf&#252;r entwickelte sogenannte IGLU-Studie zum Vorschein brachte. W&#228;hrend sich der PISA-Test als mehrere Disziplinen untersuchende Studie sieht, welche neben der Lesef&#228;higkeit auch mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen unter die Lupe nimmt, zielt die IGLU-Studie einzig und allein auf die Lese- und Rechtschreibkompetenz ab. Es handelt sich bei der durch die Universit&#228;t Dortmund durchgef&#252;hrten Studie um eine internationale Erhebung der Leistungen von Sch&#252;lern der Jahrgangsstufe vier, unabh&#228;ngig von ihrem Alter zu diesem Zeitpunkt im jeweiligen Schulsystem des Landes. Somit wird einzig und allein die Leistungsf&#228;higkeit des Schulsystems im Hinblick auf die Lese- und Rechtschreibkompetenz untersucht. </p>
<h2>Ergebnisse</h2>
<p>Die Ergebnisse sind allgemein gesehen f&#252;r Deutschland recht erfreulich, offenbaren jedoch, wie auch die Resultate der PISA-Studien erhebliche M&#228;ngel im Bereich der Chancengleichheit. So brachte auch der IGLU-Test zum Vorschein, dass die Lese- und Rechtschreibf&#228;higkeiten von Sch&#252;lern in erheblichem Ma&#223;e von der sozialen Herkunft des Kindes abh&#228;ngen. Das deutsche Schulsystem ist also nur sehr wenig in der Lage, die unterschiedlichen Ausgangssituationen der Sch&#252;ler im Laufe der ersten vier Jahre, welche obendrein in Deutschland auch noch entscheidend f&#252;r die weitere schulische Laufbahn sind, auszugleichen und auf einen einheitlich hohen Stand zu bringen. Dies ist in den meisten anderen Industriel&#228;ndern nicht der Fall. </p>
<p>Ein weiterer gro&#223;er Mangel am deutschen Schulsystem wurde durch den Vergleich der tats&#228;chlich gemessenen Lesekompetenz der Sch&#252;ler und ihrer Bewertung durch die Lehrkr&#228;fte offensichtlich. In den meisten Bundesl&#228;ndern ist nach der vierten Klasse bereits Schluss mit dem gemeinsamen Lernen und die Sch&#252;ler werden, je nach Empfehlung durch die Lehrkraft, auf eine der drei Schulformen, Hauptschule, Realschule oder Gymnasium, verteilt. Dass hier Raum f&#252;r Falschbewertungen durch Lehrpersonen ist, war schon oft im Gespr&#228;ch und tats&#228;chlich best&#228;tigte der IGLU-Test diese Vermutung zumindest f&#252;r den Bereich der Lesekompetenz. So stimmt die Lehrerempfehlung f&#252;r eine der drei Schulformen nur unzureichend mit der tats&#228;chlichen Lesef&#228;higkeit vieler Sch&#252;ler &#252;berein. Tats&#228;chlich schneiden beispielsweise nicht wenige Sch&#252;ler mit einer Empfehlung f&#252;r die Hauptschule vergleichsweise gut im Bereich der Lesekompetenz ab. </p>
<p>Besonders interessant ist der IGLU-Test selbstredend f&#252;r L&#246;sungsans&#228;tze von schulischen Problemen von Kindern mit ausl&#228;ndischen Eltern, dessen h&#228;ufiger Misserfolg in der Schule seinen Ursprung in sprachlichen Defiziten hat. Genau hier geben die Ergebnisse der IGLU-Studie wertvolle Hinweise auf m&#246;gliche L&#246;sungsans&#228;tze.</p>
<p>Fotoquelle: Christian Schwier &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Bildungsforschung, Bildungspolitik und ihre Umsetzung</title>
		<link>http://www.apprendi.de/2011/04/bildungsforschung-bildungspolitik-und-ihre-umsetzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Winkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Bildungsforschung w&#252;rde auch heute noch absolute Autorit&#228;t als Patentrezept f&#252;r Lernerfolg besonders bei jungen Menschen gesehen. Diese w&#252;rde weiterhin mit dem Rohrstock kommuniziert und die Schule w&#228;re mehr ein Ort der Frustration statt Schnittstelle des Wissens zwischen Lehrkraft und Lehrling. Der Wandel der Schule von harter Erziehungsanstalt zum Ort des Lernens war nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.apprendi.de/wp-content/uploads/2011/05/Maedchen-Abschluss-300x200.jpg" alt="" title="Bildungsforschung, Bildungspolitik und ihre Inhalte und Umsetzung" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-14" /><strong>Ohne Bildungsforschung w&#252;rde auch heute noch absolute Autorit&#228;t als Patentrezept f&#252;r Lernerfolg besonders bei jungen Menschen gesehen. Diese w&#252;rde weiterhin mit dem Rohrstock kommuniziert und die Schule w&#228;re mehr ein Ort der Frustration statt Schnittstelle des Wissens zwischen Lehrkraft und Lehrling. Der Wandel der Schule von harter Erziehungsanstalt zum Ort des Lernens war nicht nur ein Ergebnis einer Verschiebung der allgemein akzeptierten Werte, sondern ist vor allem wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bildungsforschung geschuldet.</strong></p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p>Bei der Bildungsforschung handelt es sich um eine interdisziplin&#228;re Wissenschaft. Hauptbestandteil sind P&#228;dagogik und Psychologie, also Wissenschaften, die sich mit der Entwicklung einzelner Individuen besch&#228;ftigen und dabei vom Subjekt, also dem Individuum oder genauer gesagt dem Sch&#252;ler ausgehen. Gleichzeitig spielen f&#252;r die Bildungschforschung aber ebenso die Soziologie und die Volkswirtschaftslehre eine bedeutende Rolle, haben die durch erstere beschriebenen gesellschaftlichen Bedingungen doch einen gro&#223;en Einfluss auf die Qualit&#228;t der Bildung und die zu ergreifenden Ma&#223;nahmen. Von Belang f&#252;r die Volkswirtschaft ist die Bildungsforschung selbsredend, um durch gezielte und m&#246;glichst fl&#228;chendeckende, das hei&#223;t die gesamte Gesellschaft abdeckende, Bildung ein gewisses Niveau an wirtschaftlichem Wohlstand zu schaffen und diesen beizubehalten. Bei diesen beiden Aspekten nimmt die Bildungsforschung einen dementsprechend objektiven Standpunkt ein. Das hei&#223;t, sie besch&#228;ftigt sich weniger mit der Realit&#228;t des Subjekts, also des Sch&#252;lers, sondern mit den gesamtgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenh&#228;ngen und versucht diese zu optimieren.</p>
<h2>Politik</h2>
<p>Um dies zu bewerkstelligen bedient sich die Bildungsforschung der entsprechenden Instrumente der einzelnen Disziplinen. Gemeinsam ist der Vielzahl der verschiedenen Ansatzpunkte in der Bildungsforschung das Erheben von verl&#228;sslichen und auswertbaren Daten. Sie untersucht und &#252;berwacht damit also st&#228;ndig die Qualit&#228;t der Bildung, um Fehler zu erkennen und m&#246;glichst fr&#252;hzeitig gegensteuern zu k&#246;nnen. Somit nimmt die Bildungsforschung eine Schl&#252;sselrolle bei der Realisierbarkeit einer vern&#252;nftigen und fruchtbaren Bildungspolitik ein und hat daher nicht den Anspruch, den Status Quo der Bildung zu beschreiben, sondern auch aktiv einzugreifen, indem sie ihre Ergebnisse in entsprechenden Handlungsempfehlungen der Politik zur Verf&#252;gung stellt oder auch Instrumente zur Verbesserung des Lehrens und Lernens entwirft.</p>
<p>So ist denn auch die Politik, die das gr&#246;&#223;te Interesse an Bildungsforschung hat. Denn schlie&#223;lich ist, und da sind sich wohl alle einig, die Bildung der Garant f&#252;r Wohlstand, sowohl auf pers&#246;nlicher als auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene. Ein Versagen des Bildungssystems eines Landes hat katastrophale Auswirkungen auf den Lebensstandard der gesamten Bev&#246;lkerung und ber&#252;hrt dabei nicht nur die &#246;konomische Ebene sondern kann auch tiefe soziale Gr&#228;ben durch eine Gesellschaft ziehen. Um dies zu verhindern bem&#252;ht die Politik sich, einen m&#246;glichst konstruktiven Austausch mit der Bildungsforschung zu f&#252;hren und ist damit auch sein gr&#246;&#223;ter Geldgeber. Dahinter folgt die freie Wirtschaft, die nat&#252;rlich ebenfalls ein Interesse an gut ausgebildeten Menschen an ihren Standorten hat.</p>
<h2>Hochwertig?</h2>
<p>Wie in praktisch jeder anderen Wissenschaft auch, wobei die Bildungsforschung wie gesagt keine eigene Disziplin, sondern ein interdisziplin&#228;rer Forschungszweig ist, gibt es auch in der Wissenschaft der Bildung Meinungen und Gegenmeinungen. Oftmals ist es dann die Politik, die die Bildungsforschung ihrer Objektivit&#228;t entm&#252;ndigt und je nach aktuell vorherrschendem politischen Dogma die Ergebnisse nach dem eigenen Gusto interpretiert und damit eine fruchtbare Umsetzung dieser Resultate noch verhindert. Daher ist dann leider auch die Bildungsforschung nicht immer ein Garant f&#252;r eine qualitativ hochwertige Bildung. Denn zwischen dem, was man gerne h&#246;ren m&#246;chte und dem, was einem die Ergebnisse tats&#228;chlich berichten, liegt doch ein gewaltiger Unterschied.</p>
<p>Fotoquelle: bilderstoeckchen &#8211; Fotolia.com</p>
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